NavigationGebetsanleitung von 2007/2008 kann man hier in Word herunterladen
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Gemeinsam-anbeten
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Einstimmung ins Gebet Ich trete ein in den äußeren Raum des Gebetes. Wie fühle ich mich in diesem Raum? Wie ist die Luft, das Licht... Vielleicht habe ich eine Möglichkeit, den Raum vorher zu lüften. Das ist nicht unwichtig. Ein Bild, eine Kerze, Blumen, ein Kreuz, können helfen sich zu sammeln. Sie sollten aber schlicht sein, damit sie auf den hinweisen können, um den es geht: den in der Eucharistie gegenwärtigen Herrn. Ich nehme einen Platz in dem Raum ein und eine körperliche Haltung, bei der ich mich wohl fühle. Und nun tue ich das, was ich bei menschlichen Begegnungen auch tun würde: Ich grüße. Kurz und schlicht. Und so wie bei menschlichen Begegnungen meist das „Wie geht’s?“ folgt, kann ich nun wahrnehmen, wie es mir geht, wie ich jetzt da vor ihm bin. Es kann helfen, dabei den Leib – Tempel des heiligen Geistes - innerlich durchzugehen, ihn von den Füßen bis zum Kopf bewusst wahrzunehmen. Eine andere Möglichkeit ist, sich zu erinnern, woher ich gekommen bin, was ich vorher erlebt habe und vielleicht noch nachwirkt. Vielleicht will ich es einfach mal loswerden vor ihm. Oder ich kann auf die Stille hören, die Geräusche wahrnehmen, auf die leiseren achten, die Stille dahinter spüren, etc. Dabei nehme ich mich wahr, im Hier und Jetzt, das mich mit Gott verbindet. Je nach Charakter und momentanem Zustand hilft dem einen mehr dies, dem anderen mehr das, um zur Sammlung zu kommen. Und es kann durchaus von Tag zu Tag variieren. Und nun, nachdem ich eine Weile so gesessen oder gekniet habe, kann ich ihm einen kurzen Satz sagen, etwa: Du bist da – für mich. Ich bin da – für Dich.
Hier bin ich Herr, Deine Dienerin/Dein Diener hört.
Mir geschehe nach Deinem Wort. Herr, lehre mich beten. Rabbuni! Es sollte möglichst ein Satz oder Wort aus der Heiligen Schrift sein, oder zumindest in einem deutlichen Bezug zu ihr stehen. In dem Wort der Schrift steckt eine Kraft, die ganz real und wirkmächtig ist: Gottes Geist selber, der mit diesen heiligen Worten, die nun eine Verbindung mit mir eingegangen sind, in mir betet. Es gibt kein besseres Eintreten ins Gebet. Die Evangelien bieten eine Fülle von möglichen Sätzen, mit denen ich mich Jesus, der nicht weniger leibhaftig gegenwärtig ist als damals vor 2000 Jahren, zuwenden kann. Es kann aber auch ein Wort sein, das Jesus zu mir sagt, und ich in mir klingen lasse: Komm mit an einen einsamen Ort, wo wir alleine sind, und ruh dich ein wenig aus. Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken. Wer Durst hat, komme zu mir und trinke. Und nun kann ich mich dem Impuls des Monats zuwenden, oder eben so beten, wie ich heute beten will und es mir gegeben ist zu beten, ohne mich von Zerstreuungen oder sonstigen Schwierigkeiten aus der Fassung bringen zu lassen. Mutter Mechtilde: „Wir müssen beten, wie Gott uns beten lässt.“ Beim Verlassen der Kirche bekreuzige ich mich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes mit Weihwasser. Das erinnert mich daran, dass ich durch meine Taufe zu Gott gehöre und nichts mich von Ihm trennen kann. Wenn ich jetzt auch die Kirche verlasse, bleibt Gott doch in meinem Herzen gegenwärtig und ich gehe meinen Weg mit Ihm. Falls Sie die Gebetsanleitung ausdrucken möchten, besteht die Möglichkeit auf der Archivseite
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