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Im Stundengebet nehmen wir uns während des ganzen
Tages immer wieder Zeit, um gemeinsam Gott zu loben und uns von Seinem
Wort durchdringen zu lassen.
Der größte Teil dieser Gebetszeiten besteht im Singen und Beten
der Psalmen. Außerdem gehören zum Stundengebet Lesungen aus
der Heiligen Schrift, Lobgesänge, Fürbitten, das Vater unser
und ein abschließendes Gebet.
Das Stundengebet nimmt in unseren Klöstern einen großen Raum
ein.
Wir beginnen morgens Früh mit der ersten Gebetszeit, der Laudes.
Später folgt die Terz, mittags die Sext oder Non, gegen Abend die
Vesper und am Ende des Tages die Komplet.
Zum Beginn der Nacht oder am ganz frühen Morgen werden die Vigilien
gebetet. So kommen wir dem Aufruf Benedikts nach, der in seiner Regel
schreibt: Dem Gottesdienst soll gar nichts vorgezogen werden (RB 43,3).
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